Die Röders Regelungstechnik

Die Achsregelung ist entscheidend für die Bearbeitungsergebnisse, sowohl für Präzision als auch für Oberflächengüten. Mit Regeltaktfrequenzen von 32 KHz setzt Röders seit Jahren Maßstäbe. Oversampling bei der Geberauswertung und zahlreiche weitere spezielle Funktionalitäten sorgen für höchstmögliche Achsgenauigkeiten, aber auch für minimalen Energieverbrauch.

Die Leistungsfähigkeit der Regelungstechnik kann sehr leicht gemessen werden, z.B. durch einen Kreisformtest, bei dem die Röders Maschinen immer Spitzenergebnisse im Submikrometerbereich erzielen.

Eine exakte Regelungstechnik gibt es bei Röders nicht nur in den Regelungsgeräten für die Vorschubachsen. Auch das Temperierwasser für die Maschine wird mit einer sehr kleinen Hysterese von weniger als 0,1 K konstant gehalten. Bei sehr hohen Anforderungen beträgt die Hysterese sogar weniger als 0,02 K.

Auf Grund der Röders Regelungstechnik und hochpräziser optischer Geber in allen Achsen lassen sich minimale Verfahrinkremente von 10 Nanometern nicht nur programmieren, sondern auch in den einzelnen Vorschubachsen umsetzen.

Entgegen vieler Gerüchte sind Linearmotoren bei optimaler Regelungstechnik energiesparend, besonders wenn man diese mit Maschinen mit Kugelrollspindelantrieb in den Vorschubachsen vergleicht. Die geringere Reibung in den Achsen bedeutet weniger Wärmeentwicklung und damit weniger Energieverbrauch.
