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ÜBER 200 JAHRE VERLÄSSLICH, FAIR UND INNOVATIV

Röders ist seit sechs Genera­tionen famili­en­ge­führt und in drei Geschäfts­feldern diversifiziert:

  • Hochpräzise Fräs- und Schleif­ma­schinen / Automation
  • Blasformen für PET-Flaschen
  • Röders Zinn

Langfristige partner­schaft­liche Bezie­hungen zu unseren Mitar­beitern, Kunden und Liefe­ranten sind das Fundament, auf dem wir viele Krisen gemeistert haben. Unsere Produkte tragen wesentlich zur Senkung von Umwelt­be­las­tungen bei, durch hohe Lebens­dauer und Effizienz sowie die Möglichkeit zum Recycling.


Portrait Hinrich Röders

HINRICH RÖDERS

6. Juli 1931 † 10. April 2025

Mit großer Trauer nehmen Familie und Beleg­schaft Abschied von Hinrich Röders, der nach einem langen, erfüllten und zuletzt beschwer­lichen Leben friedlich einge­schlafen ist.

Hinrich Röders begann seine unter­neh­me­ri­schen Aktivi­täten im Jahr 1962 mit einer kleinen Lohndre­herei mit 5 Mitar­beitern in Hamburg. Als 3 Jahre später die Soltauer Zinngie­ßerei mit ca. 10 Mitar­beitern durch seinen Vater Albrecht Röders aus der Firma G.A. Röders ausge­gründet wurde, trat er in diese als Prokurist ein.
Beide Firmen wuchsen unter der Führung von Hinrich Röders schnell. So hatte die Soltauer Zinngie­ßerei 1972 über 100 Mitar­beiter. Steigende Kosten bewogen Hinrich Röders bereits damals dazu, ein Joint Venture in Malaysia zu gründen, um dort die lohnin­ten­siven Zinnar­tikel zu fertigen. Auch in Irland baute er zeitweise eine Fertigung auf. Für den Vertrieb gründete er Tochter­ge­sell­schaften in Frank­reich und den USA.
Mit der Lohndre­herei in Hamburg konnte Hinrich Röders die Firma Corpoplast als Kunden gewinnen, so dass sich diese zunehmend auf die Herstellung von Blasformen für PET-Flaschen spezia­li­sierte. Dieser Geschäfts­zweig hat auch heute noch große Bedeutung für die Röders GmbH mit Kunden in Europa, Süd- und Nordamerika, Nahost, Afrika sowie Asien.
Die Entwicklung der Hochge­schwin­dig­keits­fräs­ma­schinen durch seinen Sohn Jürgen Röders brachte ab 1991 ganz neue Aktivi­täten in den Betrieb. Nach anfäng­lichen Schwie­rig­keiten wuchsen diese bis Ende der 90er Jahre zum heute bedeu­tendsten Geschäftsfeld des Betriebes heran. Mit viel Weitsicht in der Perso­nal­ge­winnung, Finan­zierung, den erfor­der­lichen baulichen Erwei­te­rungen, Aufbau eines weltweiten Vertriebs- und Service­netzes etc. trug Hinrich Röders maßgeblich zum großen Erfolg des Unter­nehmens in dieser Zeit bei.
Im Jahr 2000 übergab er die Verant­wortung der Unter­neh­mens­leitung weitgehend an seinen Sohn, blieb aber noch bis 2012 im Betrieb aktiv, vornehmlich im Perso­nal­be­reich und der Verbes­serung der Ausbildung. Aber auch danach stand er bis zuletzt mit wachem Geist in für das Unter­nehmen wichtigen Fragen und in Krisen­zeiten wie 2020 jederzeit zur Verfügung und gab wesent­liche Impulse.

Mit Dankbarkeit erinnern sich Familie und Beleg­schaft an den langen gemein­samen Weg zurück.