Technologie Schleifen

Spindel - Schleiftechnologie

Technologie für das Schleifen, insbesondere Koordinatenschleifen

Röders RPT Dynamik Schleifprozess, Dynamic Grinding Process
Röders GmbH Gear Machining Grinding 02

Durch die Kombi­nation von Fräsen und Schleifen, insbe­sondere Koordi­na­ten­schleifen, in einer Aufspannung kann in vielen Anwen­dungen ein Effizi­enz­sprung erreicht werden. Schrupp­be­ar­bei­tungen werden durch Fräsen erledigt, Hochprä­zision teilweise im Submikro­me­ter­be­reich mit Schleifen, meist Koordi­na­ten­schleifen, herge­stellt. Gefräste 3D-Konturen passen perfekt zu geschlif­fenen Bereichen etc. Alle Maschinen außer der RXP400 können vollum­fänglich für das Schleifen ausge­stattet werden.

Für das Schleifen stehen zwei Strategien zur Verfügung, das vom Koordi­na­ten­schleifen bekannte Schnell­hub­schleifen und ein Langsam­hub­schleifen mit höherem Bahnvor­schub und mehreren Umläufen, das die Maschine dynamisch weniger belastet und daher zu noch höheren Genau­ig­keiten führt. Bevorzugt wird als Schmier­stoff eine Ölschwall­spülung einge­setzt, wobei das Öl exakt tempe­riert ist. Die Oberflä­chen­qua­li­täten erreichen den Nanome­ter­be­reich mit deutlich unter 0,01 µm.


Verlässliche Präzision

Bei höchsten Präzi­si­ons­an­for­de­rungen im Submikro­me­ter­be­reich wird das Werkstück zunächst mit geringem Aufmaß fertig­ge­schliffen, dann die erreichten Maße mit dem 3D-Taster vermessen, die final erfor­der­liche Zustellung automa­tisch durch die RMS6-Steuerung berechnet und abschließend das Werkstück auf exakte Endmaße fertig­ge­schliffen. Ein Eingriff durch den Bediener ist nicht erfor­derlich. Dieses Vorgehen hat sich besonders bei Koordi­na­ten­schleif­an­wen­dungen bewährt, ist aber auch bei Bearbei­tungs­auf­gaben mit größeren Schleif­werk­zeugen umsetzbar.


Röders GmbH Screen Simulation Grinding Cycle Programming
Röders GmbH Screen Simulation Conegrinding

Die RMS6-Steuerung unter­scheidet sich maßgeblich von anderen Steue­rungen durch die sehr einfache Program­mier­mög­lichkeit von Schleif­be­ar­bei­tungen direkt an der Steuerung und die umfang­reichen verfüg­baren Schleif­zyklen. Dazu können extern konstru­ierte Geome­trien direkt in die Steuerung einge­lesen werden. Auch die 3- oder 5‑achsige Bearbeitung konischer Werkstücke inkl. des erfor­der­lichen Abrichtens der Schleif­stifte ist schnell programmiert.


Röders GmbH Abrichten des Schleifstiftes - dressing up spindle

Für das Abrichten der Schleif­stifte stehen unter­schied­liche Zyklen zur Verfügung. Mit einer Vorab­ver­messung im Messlaser kann das Antasten an die Abricht­scheibe erheblich verkürzt werden.


Körperschallvermessung des Schleifstiftes

Die Körper­schall­ver­messung wird verwendet, um

  • den Schleif­stift auf Diamant­flächen exakt zu vermessen
  • das Werkstück anzutasten
  • den Schleif­prozess zu überwachen und zu optimieren
Vergleichsgrafik Körperschallsignal

Mit einer Eigen­ent­wicklung hat Röders die Auswertung des Körper­schall­si­gnals gravierend verbessert, so dass Präzision und Verläss­lichkeit erheblich erhöht werden. Die Visua­li­sierung und Parame­trierung der Signale ist voll in die RMS6-Steuerung integriert.

Funk-Körperschallmessung – Wireless sound detection sensor

Mit Hilfe eines sehr kompakten, langjährig entwi­ckelten Funk-Körper­schall­sensors ist eine Körper­schall­ver­messung bei 5‑Achsmaschinen mit heraus­ra­gender Signal­qua­lität ohne störende Kabel möglich. Die Ergeb­nisse erreichen den Submikro­me­ter­be­reich. Der Sensor wird automa­tisch aktiviert und nach der Bearbeitung in Strom­spar­modus geschaltet. Damit kann dieser auch in automa­ti­sierten Maschinen sehr gut einge­setzt werden.


XXL Toolchanger

Der automa­tische Einsatz großer Schleif­scheiben ist mit Hilfe eines spezi­ellen Werkzeug­wechslers möglich.


Schleiföl und Löschtechnik – Grinding oil and extinguishing equipment

Die besten Schleif­ergeb­nisse werden mit feinge­fil­tertem, exakt tempe­riertem Schleiföl erreicht. Dafür ist eine Lösch­anlage mit CO2 oder besonders für beengte Werkstätten auf Aerosol-Basis verfügbar.

Technologie Steuerung

Die Röders Steuerung RMS6

Röders GmbH Terminal RMS6
Icons Steuerung Control RMS6

Für höchste Anfor­de­rungen, Präzision und Oberflä­chen­qua­li­täten im Fräsen und Schleifen wurde die Röders RMS6 Maschi­nen­steuerung seit 1994 konti­nu­ierlich entwi­ckelt und verbessert. Die offene und robuste Steuerung ist mit zwei PC-basierten Indus­trie­rechnern aufgebaut. Ein 21,5“ TFT-Bildschirm ist Standard. Die wenigen Bedien­ele­mente sind sehr übersichtlich angeordnet. Unter Microsoft Windows als Betriebs­system ist die Benut­zer­ober­fläche einfach zu bedienen und erfordert nur sehr kurze Einar­bei­tungs­zeiten. Zahlreiche teilweise paten­tierte Funktio­na­li­täten wurden speziell für das Fräsen und Schleifen in die RMS6 integriert. Postpro­zes­soren zu markt­üb­lichen CAM-Systemen sind verfügbar. Die RMS6 verar­beitet Heidenhain®-Klartext und ISO-Programmcode.


Röders GmbH PRECITEMP Grafik Schwingungsüberwachung Spindel Graph vibration monitoring of the spindle

Schwingungsüberwachung der Spindel

Der Einsatz von schnell­dre­henden Spindeln erfordert eine Begrenzung der maximalen Spindel­be­lastung, um einen Lager­schaden oder eine starke Minderung der Lebens­dauer zu vermeiden. Optional können die Spindeln mit Schwin­gungs­sen­soren ausge­rüstet werden. In der Steuerung kann eine Funktion aktiviert werden, die bei hohen Schwin­gungen Vorschub und ggf. Drehzahl automa­tisch reduziert. Außerdem ist eine farbige Darstellung der Schwin­gungen über den Fräsweg möglich. So erkennt man leicht, wo eventuelle Problem­stellen sind und kann diese bei wieder­keh­renden Bearbei­tungen durch Anpassung der CAM-Program­mierung sicher vermeiden.


Spindelkompensation PLUS

Spindellängungskompensation

Röders Maschinen sind seit Jahren bekannt für ihren externen hochprä­zisen Sensor zur Spindel­län­gungs­kom­pen­sation. Ein im Guss der Z‑Achse befes­tigter und mit einem Tempe­rier­kreislauf geome­trisch stabil gehal­tener Halter trägt am Ende einen Sensor, der berüh­rungslos die Verla­gerung der rotie­renden Spindel­welle in Nanome­ter­be­reich misst. Diese wird in der Steuerung kompen­siert. Da die Wärme der Spindel­welle in die Werkzeug­auf­nahme geleitet wird und in der Folge diese sich ebenfalls längt, musste bei hochprä­zisen Bearbei­tungen dennoch eine kurze Warmlauf­phase vor Beginn der Bearbeitung abgewartet werden.

Inzwi­schen ist es den Röders Technikern gelungen, den dynami­schen Prozess der Erwärmung direkt nach Spindel­hochlauf zu model­lieren, so dass mit der Option Spindel­kom­pen­sation PLUS in vielen Anwen­dungen auf eine Warmlauf­phase komplett verzichtet werden kann.


Logo umati Partner

Röders ist Partner der umati-Initiative des VDW (umati = universal machine tool interface). Die umati-Schnitt­stelle ermög­licht einen standar­di­sierten Daten­transfer zu den Maschinen zahlreicher Anbieter. Sie ist ein wesent­licher Schritt für die Reali­sierung von Industrie 4.0.


Für HSC optimierte Steuerungstechnik

Schwer­punkt bei der Entwicklung der RMS6 ist eine optimierte Ansteuerung der Maschine bei der Herstellung von Freiform­flächen und komplexen Konturen. Entspre­chend heraus­ragend sind die Eigen­schaften der RMS6 mit Satzver­ar­bei­tungs­zeiten < 0,1 Milli­se­kunden und einem Lookahead von über 10.000 Sätzen. Die Splin­e­inter­po­lation durch die durch das CAM-System vorge­geben Bahn wird laufend bis in den Nanome­ter­be­reich verbessert. Ein glatter und harmo­ni­scher Verlauf der Werkzeugbahn führt zu optimalem Maschinenverhalten.


Leistungssteigerung durch Steuerungsupdates

Alle seit 1995 gelie­ferten Röders Maschinen können durch die PC-basierte Steue­rungs­hardware kosten­günstig ein Upgrade auf die neueste RMS6-Steue­rungs­version bekommen. Auch ältere Maschinen werden dadurch präziser und schneller in der Bearbeitung. Außerdem steht der aktuelle Funkti­ons­umfang der RMS6 vollum­fänglich zur Verfügung. Wenn im Maschi­nenpark mehrere Röders Maschinen unter­schied­lichen Baujahrs stehen, ist es problemlos möglich, sämtliche Maschinen mit der aktuellen und damit identi­schen RMS6-Version zu betreiben.


Optional ist ein Doppel­bild­schirm für die RMS6 erhältlich, z.B. wenn neben der Menüstruktur und dem Status­fenster der Steuerung der Editor, Konstruk­ti­ons­an­sichten des Werkstücks oder Zeich­nungen geöffnet sein sollen.

Terminal Monitor

Automatische Schwingungsminimierung

Die Schwin­gungen der Frässpindel nehmen nicht unbedingt mit zuneh­mender Drehzahl stetig zu. Abhängig von Resonanzen gibt es Bereiche mit höherem und niedri­gerem Schwin­gungs­ver­halten. Für den Bearbei­tungs­prozess kommt es meistens nicht auf eine exakte Drehzahl an. Mit der automa­ti­schen Schwin­gungs­op­ti­mierung wählt die RMS6 in einem vom Bediener vorge­ge­benen Drehzahl­be­reich die Drehzahl aus, bei der die Spindel mit dem einge­setzten Werkzeug die niedrigsten Schwin­gungen aufweist.


Tangentiale Übergänge

Zur Vermeidung von Absätzen in Übergangs­be­reichen, die mit unter­schied­lichen Werkzeugen bearbeitet werden, ist eine Vorgabe in der RMS6 möglich, die Ränder der Bearbei­tungs­be­reiche so anzuheben, dass ein tangen­tialer Übergang zwischen mit unter­schied­lichen Werkzeugen bearbei­teten Bereichen entsteht.


Postprozessoren

Für alle namhaften CAM-Systeme gibt es Postpro­zes­soren. Zur Optimierung der Schnitt­stelle zwischen RMS6 und CAM-System steht ein detail­liertes Postpro­zessor-Handbuch zur Verfügung. Insbe­sondere für einen automa­ti­sierten Betrieb der Maschinen kann die Ausgabe der Bearbei­tungs­pro­gramme im CAM-System verlässlich ohne manuelle Eingabe von Parametern erfolgen.


Die RMS6 ist sehr flexibel in der Verar­beitung von Fräspro­grammcode. ISO- (G‑Code) und Heidenhain®-Klartext stehen zur Verfügung und können auch gemischt genutzt werden. Außerdem gibt es einen erheb­lichen zusätz­lichen Befehls­umfang bis hin zu einer Basic-ähnlichen Program­mierung, der insbe­sondere bei der Automa­ti­sierung in Spezi­al­an­wen­dungen vielseitige Möglich­keiten schafft. Auf Kunden­wunsch können Zusatz­be­fehle ergänzt werden.

Röders GmbH Steuerung Screen 1
Röders GmbH Steuerung Screen 2
Röders GmbH Steuerung Screen 3

Screenshot optimaler Werkzeugeinsatz

Für einen optimalen Einsatz der Bearbei­tungs­werk­zeuge gibt es abhängig von der Anwendung zahlreiche Strategien. Das betrifft Verschleiß­kri­terien, Standwege und Schwes­ter­werk­zeuge sowie Messstra­tegien, Geome­trie­er­kennung und Prüfung. Um eine aufwändige Eingabe von Werkzeug­daten zu vermeiden, steht eine Werkzeug­da­tenbank ebenso wie der Import von Werkzeug­daten und Typen zur Verfügung.


Röders GmbH Steuerung RACECUT

Mit RACECUT® ist Röders nochmals ein Entwick­lungs­sprung gelungen. Diese Funktio­na­lität in der RMS6 verkürzt die Bearbei­tungs­zeiten ohne Quali­täts­ein­bußen drastisch um bis zu 20%. Grundlage sind eine weiter verbes­serte Bahnplanung in der Steuerung und eine Regelungs­technik mit 32 kHz Taktfre­quenz. Da der Energie­ver­brauch (die Leistungs­auf­nahme) der Maschine unabhängig von der gewählten Dynamik relativ konstant ist, liegt die Energie­ein­sparung in gleicher Größenordnung.


#Heidenhain ist eine einge­tragene Marke der Dr. Johannes Heidenhain GmbH.

Technologie Regelungstechnik

Die Röders Regelungstechnik

Röders Regelungstechnik, Drive Technology

Die Achsre­gelung ist entscheidend für die Bearbei­tungs­er­geb­nisse, sowohl für Präzision als auch für Oberflä­chen­güten. Mit Regel­takt­fre­quenzen von 32 KHz setzt Röders seit Jahren Maßstäbe. Overs­am­pling bei der Geber­aus­wertung und zahlreiche weitere spezielle Funktio­na­li­täten sorgen für höchst­mög­liche Achsge­nau­ig­keiten, aber auch für minimalen Energieverbrauch.


Höchste Konturgenauigkeit

Die Leistungs­fä­higkeit der Regelungs­technik kann sehr leicht gemessen werden, z.B. durch einen Kreis­formtest, bei dem die Röders Maschinen immer Spitzen­er­geb­nisse im Submikro­me­ter­be­reich erzielen.


Exakte Temperierung

Eine exakte Regelungs­technik gibt es bei Röders nicht nur in den Regelungs­ge­räten für die Vorschub­achsen. Auch das Tempe­rier­wasser für die Maschine wird mit einer sehr kleinen Hysterese von weniger als 0,1 K konstant gehalten. Bei sehr hohen Anfor­de­rungen beträgt die Hysterese sogar weniger als 0,02 K.


Minimale Verfahrinkremente

Auf Grund der Röders Regelungs­technik und hochprä­ziser optischer Geber in allen Achsen lassen sich minimale Verfah­rin­kre­mente von 10 Nanometern nicht nur program­mieren, sondern auch in den einzelnen Vorschub­achsen umsetzen.


Energiesparende Technik

Entgegen vieler Gerüchte sind Linear­mo­toren bei optimaler Regelungs­technik energie­sparend, besonders wenn man diese mit Maschinen mit Kugel­roll­spin­del­an­trieb in den Vorschub­achsen vergleicht. Die geringere Reibung in den Achsen bedeutet weniger Wärme­ent­wicklung und damit weniger Energieverbrauch.

Technologie Konstruktion

Röders Maschinenbau Achse große Maschine

Konstruktionsmerkmale der Röders Maschinen

Die Röders Maschinen sind für die Schrupp- und Schlicht­be­ar­beitung zahl- reicher Materialien (Stahl, Aluminium, Titan, Kupfer, Hartmetall, Keramik, Glas, Graphit etc.) durch Fräsen und/oder Schleifen optimiert. Höchste Präzision, beste Oberflächen und kürzeste Bearbei­tungs­zeiten stehen im Vorder­grund. Komplett­be­ar­bei­tungen in einer Aufspannung, 3- oder 5‑achsig, einschließlich Tiefloch­bohren und Gewin­de­schneiden minimieren die Durch­lauf­zeiten. In vielen Anwen­dungen kann auch eine verläss­liche Quali­täts­kon­trolle durch Messen in der Maschine durch­ge­führt werden. Eine in jedem Detail durch­dachte und mehrfach paten­tierte Maschi­nen­technik verleiht den Maschinen ihre unver­gleich­liche Leistungs­fä­higkeit und Verlässlichkeit.

Die Maschinen, außer­or­dentlich robust und schwer, sind grund­sätzlich als Portal­kon­struk­tionen ausge­führt, weil dies zwar eine kosten­auf­wän­digere, aber die präzi­seste Bauart ist. Geringe bewegte Massen erlauben eine hohe Dynamik in allen Achsen. Seit dem Jahr 2010 baut Röders nur Maschinen mit Direkt­an­triebs­technik (Linear- und Torque­mo­toren) in allen Achsen. Die Maschinen stehen definiert und verfor­mungsfrei auf 3 Maschinenfüßen.


Patentierter Gewichtsausgleich, Patented weight compensation, © Röders GmbH

Als Pionier in der Entwicklung von Linear­mo­tor­ma­schinen hat Röders frühzeitig die Bedeutung eines reibungs­freien Gewichts­aus­gleichs in der Z‑Achse, der die Regelungs­ge­nau­igkeit nicht beein­trächtigt, erkannt und dafür eine paten­tierte Lösung mit Vakuum­schläuchen entwi­ckelt. Diese haben zusätzlich den Vorteil, dass es auch bei dynami­schen Achsbe­we­gungen in der Z‑Achse nicht zu einem Wärme­eintrag kommt. Kleinste Verfah­rin­kre­mente im Submikro­me­ter­be­reich können dadurch auch in der Z‑Achse problemlos reali­siert werden.


Die Röders Maschinen wurden zunächst für den eigenen Werkzeugbau entwi­ckelt, so dass von Beginn an auf einen sehr praxis­ge­rechten Aufbau geachtet wurde. Großzügige Scheiben und Türen gewähren dem Bediener von zwei Seiten Einsicht und Zugang in den Arbeitsraum. Eine Automation erfolgt üblicher­weise von der Vorder­seite, so dass durch die Fronttür der Arbeitsraum und daneben der Werkzeug­wechsler durch eine extra Klappe für eine automa­tische Beschi­ckung mit Werkstücken und Werkzeugen durch das Handling erreichbar sind. Selbst­ver­ständlich ist bei allen Maschinen eine Kranbe­ladung möglich.

RPT600DSH, © Röders GmbH

Kompakte hochsteife Konstruktionen

Der Aufbau von Direkt­an­triebs­achsen mit Linear- oder Torque­mo­toren ist bestechend einfach und kompakt. Auch der Laie versteht sofort, dass der Direkt­an­trieb die präzisere und dynami­schere Lösung im Vergleich zum Kugel­roll­spin­del­an­trieb ist, besonders wenn bis auf 1 Nanometer genau inter­po­lierte Linear­maß­stäbe zum Einsatz kommen. Wenig bewegte Teile sorgen für ein äußerst geringes Ausfall­risiko und vermeiden Verschleiß. Röders setzt ausschließlich auf hochsteife Rollen­füh­rungen. Diese können bei hochge­nauen Anwen­dungen extra mit einem Kühlkreislauf tempe­riert werden. Auch hier war Röders Vorreiter.


In mehreren Jahren Entwick­lungs­arbeit wurde das thermische Verhalten der Maschinen durch Röders optimiert, bis hin zur PRECITEMP®-Techno­logie. Zahlreiche Tempe­rier­kreis­läufe vermeiden thermisch bedingte Verfor­mungen der Maschinen, insbe­sondere durch innere Wärme­quellen wie den Motoren.

Zahlreiche Wasserkreisläufe

Achsabdeckungen

Für eine hochpräzise Regelung der Linear­achsen ist eine möglichst geringe Reibung wesentlich. Daher setzt Röders seit vielen Jahren auf lamel­len­ge­schützte Balgab­de­ckungen, die praktisch reibungsfrei sind.


Bei dem Werkzeug­wechsel dürfen keine Späne zwischen Werkzeug­halter und Spindel­welle geraten. Daher legt Röders beson­deren Wert auf den Späne­schutz während des Werkzeug­wechsels. Es befindet sich immer nur eine Werkzeug­auf­nahme im Arbeitsraum, die gerade in die Spindel ein- oder ausge­wechselt werden soll.

Späneschutz

Technologie Spindeln

Detail Zweispindler

Spindeln bei Röders

Hauptspindel

Wesentlich für eine hohe Effizienz der Maschine in der kunden­spe­zi­fi­schen Anwendung ist die Haupt­spindel. Röders bietet daher ein außer­ge­wöhnlich großes Spektrum an Haupt­spindeln an.

Über eine standar­di­sierte, in vielen Jahren insbe­sondere thermisch optimierte Spindel­schnitt­stelle
werden die Spindeln in alle Röders Maschinen integriert. Das erlaubt auch zu einem späteren Zeitpunkt einen kosten­güns­tigen Wechsel auf einen anderen Spindeltyp, wenn sich z.B. die Anwendung geändert hat. Optionen wie Vektor­re­gelung, Wellen­kühlung, Drehdurch­füh­rungen etc. sind bei Bedarf erhältlich. Für alle Spindel­typen befinden sich jederzeit Ersatz­spindeln am Lager.

Sollte eine Anwendung sehr hohe Drehzahlen und gleich­zeitig eine relativ kräftige Spindel erfordern, besteht die Möglichkeit, die Maschine mit zwei Haupt­spindeln auszurüsten.

Innenraum Z1 Zweispindler
Werkzeugwechsler für zwei Hauptspindeln

Eine typische Kombi­nation von zwei Haupt­spindeln ist:

  • Spindel 1: kugel­ge­lagert, HSK E50 mit 36.000 max. Upm
  • Spindel 2: luftge­lagert (hochpräzise), HSK E25 mit 80.000 max. Upm

Für beide Spindeln sind automa­ti­scher Werkzeug­wechsel, Laser­messung, unter­schied­liche Kühlschmier­stoffe, 3D-Taster und bei Koordi­na­ten­schleif­ma­schinen sämtliche dafür erfor­der­lichen Funktio­na­li­täten wie Abrichten, Körper­schallan­tasten etc. verfügbar.
Beide Spindeln werden in möglichst kurzem Abstand zuein­ander, aber hochgenau tempe­riert mit mehrfachen Kühlkreis­läufen in die Maschine integriert. Dadurch werden Abstand und Position der Spindeln absolut konstant gehalten, so dass bei Bearbei­tungen mit beiden Spindeln die höchst­mög­liche Nullpunkt­ge­nau­igkeit erreicht wird.

Die Option „Z2“ ist auf den RPT- und RXU-Maschinen sowie der RXP601DSH, RXP801, RXP950 und RXP950DSH verfügbar.

Tabelle Hauptspindeln, © Röders GmbH

Werkzeug- und Formenbau

Röders Maschinenbau Uhrenarmband

Werkzeug- und Formenbau

Detail Formeinsatz, Mould insert
Gehärtete Formeinsätze eines Spritzgießwerkzeugs
für Behälter von Füllfederhaltern

Die wieder­holbar hohe Maßhal­tigkeit und Oberflä­chengüte, ermög­licht durch die Röders Techno­logie, machten den Erodier­prozess vollständig überflüssig. Durch Maschinen und ein Automa­ti­ons­konzept von Röders reduzierte sich die Anzahl der notwen­digen Ferti­gungs­schritte drastisch: von 16 auf nur noch vier, mit signi­fi­kanten Vorteilen bei Effizienz, Kosten und Prozess­si­cherheit. Mehr über das Projekt des Schreib­ge­rä­te­her­stellers Lamy im Fachbe­richt.

Formeinsatz, Mould insert

Röders Maschinenbau Mikroform Uhrenarmband
Silikonkautschukformen

Hochpräzise 5‑Achs-Bearbeitung,
keine Nacharbeit der Trenn­flächen erforderlich


Druckgussform gross, Large die casting mould, © Röders GmbH
Druckgussform

Druck­guss­formen werden direkt in gehär­teten Stahl komplett (Schruppen und Schlichten) gefräst. Die Röders Techno­logie erreicht verlässlich Ober­flächenqualitäten und Genau­ig­keiten, auch an den Formtren­nungen, die jegliche Nacharbeit überflüssig machen.


Gesenk für Kettenglieder

Bei diesem 1t schweren Gesenk wurde die Bearbeitung auf der RXU1200 in 50% der bishe­rigen Zeit ausgeführt


Mikroformen

für die Chipin­dustrie und andere

Gravurbreite und ‑tiefe 0,05 mm

Spritzgussform

für Drehstuhl­ab­de­ckung, Abmes­sungen ca. 1 m x 1 m


Elektroden

5‑achsig nachar­beitsfrei gefräst


Elektroden

für Stecker­ver­binder

Detailansicht

der Elektroden für Stecker­ver­binder darüber,
kleinstes Werkzeug Ø 0,8 mm, erreichter Ra = 0,1 µm


Elektroden
3- und 5‑achsig nachar­beitsfrei gefräst


Blechumformwerkzeuge

Fräsen und Koordi­na­ten­schleifen hochgenau in einer Aufspannung

2 m lange Grundplatte, 2 m long base plate © Röders GmbH
2 m lange Grundplatte für Folgeverbundwerkzeug

Schruppen, Vorschlichten, Schleifen in einer Aufspannung auf RXU2000


Schneidwalzen

Spezi­al­software zum 4‑achsigen Ausspitzen verfügbar


Gummiformen

Rundum­be­ar­beitung in einer Aufspannung


Reifenformen

extreme Dynamik für kürzeste Bearbeitungszeiten


Röders GmbH Formen für Brennstoffzellen
Formen für Brennstoffzellen

Schneid- und Umformstempel

HSC-Fräsen und Koordi­na­ten­schleifen (Toleranz 1 µm) in einer Aufspannung


Schnittstempel

Toleranz < 1 µm auf voller Höhe


Verpackungsformen

aus hochfestem Aluminium


Präzisionsgesenke

hohe Drehzahlen zur Herstellung kleiner Eckenradien


Spritzgussformen

mit Hochprä­zision im Detail


Kurbelwellengesenke

in hochfesten Stahl mit extremen Auskra­glängen fertig bearbeitet


Komplexe Kunststoffformen

komplette Einsparung der Erodierarbeiten


Prägestempel

in 70 HRC fertig gefräst


Schuhformen

Alumi­ni­um­zer­spanung mit sehr kurzen Fräszeiten

Optische Komponenten

Röders Maschinenbau Optische Komponenten

Optische Komponenten

Röders GmbH Glas Prism 01
Röders GmbH Glas Prism 02
Glasprismen

Glasbe­ar­beitung mit extrem hoher Winkel­ge­nau­igkeit unter 2 Winkel­se­kunden, auch bei großen Prismen. Schruppen und Schlichten in einer Aufspannung auf 5‑Achsmaschine bzw. 3‑Achsmaschine


Durch neueste Entwick­lungen in Antriebs­technik und Spindel­tech­no­logie werden seit Anfang 2012 extrem hohe Oberflä­chen­qua­li­täten erreicht, die mit denen von Ultra­prä­zi­si­ons­ma­schinen (UP-Maschinen) vergleichbar sind.

Röders GmbH Reflektor Opta Tec
Reflektoren

Auf der Maschine mit Luftla­ger­spindel hergestellt

  • Genau­igkeit +/- 1 µm
  • Oberflä­chen­qua­lität Ra = 0,005 µm
Röders GmbH Reflektor Lens Array

Schleifen

Röders Maschinenbau Schnittwerkzeug

Schleifen, insbesondere Koordinatenschleifen

Handylinse, Lense mould © Röders GmbH
Spritzgussform für Handylinsen

Auf 30 mm Länge durch Koordi­na­ten­schleifen erreichte Zylin­dri­zität bei allen Kavitäten < 0,5 µm


Röders GmbH Schnittstempel Joghurtdeckel
Schnittstempel für Joghurtbecherdeckel

Schnitt­kante mit Koordi­na­ten­schleifen herge­stellt, Toleranz 0,5 µm


2 m lange Grundplatte, 2 m long base plate © Röders GmbH
2 m lange Grundplatte für Folgeverbundwerkzeug

Schruppen, Vorschlichten und Koordi­na­ten­schleifen in einer Aufspannung auf RXU2000


Hochgenaue Rundschleifteile


Die Kombi­nation Fräsen und Schleifen führt zu hoher Präzision in der Teile­fer­tigung insbe­sondere bei Rundschleif­auf­gaben, auch mit größeren Schleifscheiben.


Schnittstempel

Mit Koordi­na­ten­schleifen herge­stellte Toleranz < 1,0 µm auf voller Höhe


Gehäuse für Hydraulikpumpe

Lage und Rundheit der „Doppel­bohrung“ wurden mit einer Toleranz von weniger als 1,0 µm durch Koordi­na­ten­schleifen hergestellt


Roeders GmbH Kurvenrad
Kurvenrad

Ra 0,02 µm


Zahnrad für Zahnradpumpe

Röders Maschinenbau Schnittwerkzeug
Schnittwerkzeug

Fräsen des gesamten Werkstücks
5‑Achs-Schleifen der Schnittkante


Nockenwellen

Kombinierter Schneid- und Umformstempel

Deckfläche durch HSC-Fräsen bearbeitet,
Bohrung koordi­na­ten­ge­schliffen, Rundheit < 0,5 µm

Dental

Röders Maschinenbau Dentaltechnik

Dental

Optimal abgestimmt auf die Anfor­de­rungen der dentalen Fertigung erreichen die
Maschinen RXP400DS und RXP400DSC mit Automation RCS1 drastische Kostensenkungen.

Individuell gefertigtes Abutment

aus Preform mit vorge­fer­tigter Anschluss­geo­metrie, Chrom­kobalt, automa­tische Berechnung der Fräspro­gramme mit Template von Röders für unter­schied­liche Anschlussgeometrien


Baltic Denture System von Merz Dental

Rohling von Merz Dental (Baltic Denture System),
automa­tische Berechnung der Fräspro­gramme mit Template


Brückengerüst

aus Zirkonoxid, automa­tische Berechnung der Fräspro­gramme mit Template


Brückengerüst

aus Chrom­kobalt, automa­tische Berechnung der Fräspro­gramme mit Template


Lithium-Disilikat-Keramik,

hochpräzise geschliffen, automa­tische Berechnung der Bearbei­tungs­pro­gramme mit Template von Röders


Stegkonstruktion

aus Chrom­kobalt, automa­tische Berechnung der Fräspro­gramme mit Template
einschließlich unter­schied­licher Anschlussgeometrien


Form

für Dritte Zähne


Doppelkrone

aus Chrom­kobalt, automa­tische Berechnung der Fräspro­gramme mit Template


Schiene

aus PMMA, automa­tische Berechnung der Fräspro­gramme mit Template


Brücke

aus Zirkonoxid, automa­tische Berechnung der Fräspro­gramme mit Template


Stegkonstruktion

aus Chrom­kobalt, automa­tische Berechnung der Fräspro­gramme mit Template


Brücke

aus Chrom­kobalt, automa­tische Berechnung der Fräspro­gramme mit Template


Brückengerüst

aus Titan, automa­tische Berechnung der Fräspro­gramme mit Template


Brückengerüst

aus Chrom­kobalt, automa­tische Berechnung der Fräspro­gramme mit Template

Teilefertigung

Röders Maschinenbau Produktion

Teilefertigung

Mit Röders Maschinen halten Sie verlässlich sehr kleine Toleranzen dauerhaft in der Teilefertigung ein.

Bei Bedarf kombi­nieren Sie Fräsen und Schleifen in einer Aufspannung für optimale Ergeb­nisse. Die von Röders langjährig entwi­ckelte PRECITEMP®-Techno­logie sorgt für eine thermisch robuste Maschi­nen­struktur, so dass auch bei schwan­kenden Umgebungs­tem­pe­ra­turen keine thermi­schen Driften auftreten und die Maschi­nen­null­punkte stabil unver­ändert bleiben. Damit schaffen Sie die Voraus­setzung für eine hochef­fi­ziente sehr perso­nalarme Automation. Röders bietet hierfür zahlreiche Handlings­geräte und langjährig erprobte Software­lö­sungen an.

Drosselklappengehäuse
Drosselklappengehäuse

Toleranzen 0,01 mm, Oberflä­chen­qua­lität Ra 0,2 µm


Hochgenaue Rundschleifteile
Hochgenaue Rundschleifteile

Die Kombi­nation Fräsen und Schleifen führt zu hoher Präzision in der Teile­fer­tigung insbe­sondere bei Rundschleif­auf­gaben, auch mit größeren Schleifscheiben.


Gehäuse für Hydraulikpumpe

Toleranzen der „Doppel­bohrung“ (Lage und Rundheit) < 1 µm


Medizintechnik

Implantat aus dem Block gefräst


Roeders GmbH Halsplatte für Blasform
Halsplatte für Blasform

in 2 Aufspan­nungen automa­ti­siert herge­stellt, Toleranzen 0,01 mm


Nockenwelle

in einer Aufspannung gefräst und geschliffen, Toleranz kleiner 1 µm


Roeders GmbH Massstabshalter fuer Glasmassstab
Maßstabshalter für Glasmaßstab

in 2 Aufspan­nungen 5‑achsig gefräst, Toleranzen 0,01 mm


Roeders GmbH Gehaeuseteile fuer Kieferscanner
Gehäuseteile für einen Kieferscanner

hohe 3D-Oberflä­chen­qua­lität für Beschichtung erforderlich


Optikhalter für Präzisionsoptik
Optikhalter für Präzisionsoptik

Serien­pro­duktion, aus dem Vollen gefräst,
Rundheit < 2 µm


Kleinserien und Prototypen
Kleinserien und Prototypen

Gehäuse für Elektronikbaugruppe


Druckkopf aus Graphit
Druckkopf aus Graphit für Hochleistungsdrucker

Hochgenaue vollau­to­ma­ti­sierte Serienproduktion


Uhrengehäuse,

komplett gefräst


Designstudie

in einer Aufspannung von 5 Seiten fertig bearbeitet


Kleinserie Automobil

Schalt­knauf und Tankdeckel aus dem Vollen
5‑achsig gefräst, um bei geringer Stückzahl Formkosten zu sparen


Kleinserie Fahrradteil
Kleinserie Fahrradteil

Aus dem Vollen 5‑achig gefräst

Verzahnungen

Röders GmbH Gear Machining Grinding Header small

Verzahnungen

Auf den modernen 5‑achsigen Röders-HSC-Maschinen lassen sich unter­schied­lichste Verzah­nungen auch in hochfestem Material durch Fräs- und Schleif­be­ar­beitung hochpräzise fertigen. Maschi­nen­größe und Frässpindel können optimal auf die Anfor­de­rungen abgestimmt werden. Mit Automation, z. B. mit den RCS ‑Geräten, werden extrem niedrige Ferti­gungs­kosten auch bei Einzel­stücken erreicht.

Röders GmbH Gear Machining Grinding
Röders GmbH Gear Machining Grinding 02
Röders GmbH 200320 Zahnradfertigung

Röders Maschinenbau Verzahnung

Die Program­mierung indivi­du­eller Zahnräder ist mit der speziell für die Zahnrad­fer­tigung entwi­ckelten Software der EUKLID CAD/CAM AG äußerst einfach und in kürzester Zeit erledigt. Röders bietet vollen Support für die gesamte Prozess­kette an.

Logo Euklid

Zahnrad
Zahnrad

Herge­stellt auf RXU1001DSH, ø 450 mm, 60 HRC

Münztechnik

Röders Maschinenbau Münztechnik

Münztechnik – Quantensprung in der Qualität

Durch erheblich verbes­serte Antriebs- und Spindel­tech­no­logie ist der Röders GmbH ein Quanten­sprung in der Qualität bei der Herstellung von Münzprä­ge­stempeln gelungen. Besonders die mehr als 10-fach bessere Rundlauf­ge­nau­igkeit der Frässpindeln (Rundlauf < 0,1 µm) führt zu extrem guten Oberflächen und ermög­licht eine sehr feine Detail­aus­ar­beitung auf der Maschine. Diverse Beispiele für Münzprä­ge­stempel die auf Röders-Maschinen herge­stellt werden:

Münze Scheich
Münze Scheich Detail

Detail­an­sicht
Münzprä­ge­stempel darüber


Röders Maschinenbau Münztechnik

Hartmetall

Röders Maschinenbau Hartmetallbearbeitung

Hartmetallbearbeitung

Hartmetallstempel

Bearbei­tungszeit weniger als 6 Stunden (Fräsen, Schleifen und Bohren),
Oberflä­chengüte Ra 0,02 µm, Rundheit der Bohrung 0,6 µm



Presswerkzeug für Verbindungsteil

Kontakt

Röders Hallenansicht blau

Kontakt

Vertrieb HSC-Maschinen und Automation

Tel. +49 5191–603-43
Fax +49 5191–603-797
E‑Mail maschinen@roeders.de
Vertriebs­leiter: Dr.-Ing. Oliver Gossel

Röders GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 6
29614 Soltau (Harber)

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Service HSC-Maschinen und Automation

Tel. +49 5191–603-403
Fax +49 5191–603-499
E‑Mail hsc-service@roeders.de
Service­leiter: Dipl.-Ing. Christian Söder

Röders GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 6
29614 Soltau (Harber)

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Entwicklung HSC-Maschinen und Automation

Tel. +49 5191–603-43
Fax +49 5191–603-39
E‑Mail maschinen@roeders.de

Röders GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 6
29614 Soltau (Harber)

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Einkauf HSC-Maschinen und Automation

Tel. +49 5191–603–43
Fax +49 5191–603–39
E‑Mail maschinen@roeders.de
Einkaufs­leiter: Manuel Fleißner

Röders GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 6
29614 Soltau (Harber)

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Schulungen

SCHULUNGEN

Röders bietet im Werk Soltau/Harber zu folgenden Terminen Schulungen in Klein­gruppen an. Angegeben ist jeweils der erste und letzte Schulungstag. Die Schulungen bieten natürlich auch die Möglichkeit über indivi­duelle Anwen­dungs­fragen zu sprechen.

THEMATerminVerfüg­barkeit

Bei Interesse melden Sie sich bitte telefo­nisch unter +49 5191 603–43 oder per E‑Mail an hsc@roeders.de

Service

Effizienz und Verlässlichkeit

Ideale Produk­ti­ons­be­din­gungen schaffen die Voraus­setzung
für höchst­mög­liche Qualität.

Die gesamte Montage wird mit modernster Klima­technik durch eine Fußbo­den­tem­pe­rierung und Spezi­al­schlauch­be­lüftung auf konstanter Tempe­ratur gehalten. Die Prozess­wärme der Maschinen aus Probe­be­trieb wird direkt über einen separaten, zentralen Kühlkreislauf abgeführt und gelangt gar nicht erst in die Halle. Das mindert den Energie­ver­brauch und ist umweltschonend.

Die ungewöhnlich umfang­reiche Eigen­ent­wicklung an den Maschinen in Steue­rungs­technik, Regelungs­technik, Konstruktion und Anwen­dungs­technik bildet die solide Basis für einen sehr effizi­enten Service. In mehreren neutralen Umfragen von Fachzeit­schriften wurde wiederholt bestätigt, dass unser Service führend ist. Durch die detail­lierte Kenntnis aller wesent­lichen Maschi­nen­kom­po­nenten können zeitauf­wändige Rückfragen bei Liefe­ranten vermieden werden. Alle auftre­tenden Probleme oder Störungen werden schnell und effizient mit eigenen Mitteln gelöst.

Unseren Service können Sie hier erreichen: Kontakt Service

Produkte Automation

Hardware für die Automation

Die für die Automation einge­setzte Hardware sollte bestmöglich auf die Anfor­de­rungen der Anwendung abgestimmt sein, um Kosten, Flächen­ver­brauch und Effizienz zu optimieren.

Wesent­liche Kriterien sind:

  • Direkt­spannung der Werkstücke oder auf Palette
  • Werkstück­ge­wichte und Größen
  • Bearbei­tungs­zeiten pro Werkstück
  • Versorgung der Maschinen mit externen Werkzeugen erforderlich?
  • Ein- oder Mehrmaschinenautomation?
  • Spätere Erwei­ter­barkeit mit weiteren Maschinen gewünscht?
  • Erfor­der­liche Zugäng­lichkeit und entspre­chendes Sicherheitskonzept
  • Zu automa­ti­sie­rende Fertigungstechnologien
Röders Handling

Um der Vielfalt der Anfor­de­rungen gerecht zu werden, hat Röders im Laufe der Jahre ein umfang­reiches Portfolio an Handlings­ge­räten für die Automation entwi­ckelt. Von der in die Maschine integrierten äußerst platz­spa­renden Lösung bis hin zu Roboter­straßen mit zahlreichen Maschinen unter­schied­licher Ferti­gungs­tech­no­logien wurden vielfäl­tigste Projekte realisiert.

Folgende Hardware steht für die Automation der Maschinen von Röders und anderen Liefe­ranten zur Verfügung:

RCI‑P
Maschi­nen­in­te­grierte Automation

RCE
Kosten­ef­fi­ziente Ein- oder Zweimaschinenautomation

RCH
Schwer­last­au­to­mation bis 1500 kg

RCS
Kompakte, flexible Ein- oder Zweimaschinenautomation

RCF
Sehr platz­spa­rende, flexible lineare Mehrma­schi­nen­au­to­mation bis 150 kg

RCM
Flexible lineare Mehrma­schi­nen­au­to­mation bis 500 kg

RCR
Roboter­zelle, vielseitig und schnell installiert

Roboter
Hochfle­xibel, geeignet für Zusatzaufgaben

Zubehör

Röders GmbH MHT Mediumverteiler

Zubehör

Zusätzliche Achsen – Additional axes
Zusätzliche Achsen

Schnell­wech­selbare Aufsatz­achsen, einachsig oder zweiachsig, mit moderner Direkt­an­triebs­technik stehen für unter­schied­liche Anwen­dungen zur Verfügung. Außerdem gibt es für 5‑Achsmaschinen auswech­selbare automa­tische Reitstöcke, die am Hals der C‑Achse befestigt werden und lange schlanke Werkstücke abstützen.


Schrumpftechnologie

Röders hat bereits im Jahr 1992 erstmals die Schrumpf­technik für die HSC-Bearbeitung einge­setzt. Wenn es auf Störkon­turen und schlanke Werkzeug­halter ankommt, sind Schrumpf­auf­nahmen nach wie vor unüber­troffen. Ein eigenes Schrumpf­gerät und Schrumpf­auf­nahmen werden für alle Spindel­typen angeboten.

Schrumpfgerät – Shrink-fit technology

Werkzeugaufnahmen – Tool holders
Werkzeugaufnahmen

Wesent­lichen Einfluss auf die Bearbei­tungs­qua­lität haben die Werkzeug­auf­nahmen. Sie bestimmen den Rundlauf des Werkzeuges und damit die Bearbei­tungs­ge­nau­igkeit und das Schwin­gungs­ver­halten. Daher bietet Röders hochgenaue Aufnahmen an, kann aber auch Empfeh­lungen aussprechen.


Spanntechnik – Clamping system
Kundenspezifische Spanntechnik

Für spezielle Anwen­dungen, besonders in der automa­ti­sierten Produktion, entwi­ckeln die Techniker von Röders Spann­technik zur Direkt­spannung von Werkstücken, so dass diese nicht auf Paletten montiert werden müssen.


Absaugungen

Für alle Maschi­nen­typen bietet Röders leistungs­fähige Absau­gungen für Graphit, Keramik, Ölnebel etc. mit hochwer­tiger Filter­technik an.

Technologie Maschinen

Spindel - Technologie für das HSC-Fräsen

Technologie für die HSC-Bearbeitung

Externe Spindellängungskompensation
Externe Spindel­län­gungs­kom­pen­sation
  • Reali­siert über einen direkt im Guss der Z‑Achse befes­tigten exakt tempe­rierten Halter
  • Mit berüh­rungslos auf der rotie­renden Spindel­welle messendem Sensor
  • Auflösung im Nanometerbereich

Röders Maschinenbau große Werkzeugwechsler
Große Werkzeug­wechsler
  • Eigene Werkzeug­wechs­ler­lö­sungen in unter­schied­licher Geschwin­digkeit und Größe bis 199fach

Messlaser im Werkzeugwechsler
Messlaser im Werkzeugwechsler
  • Messlaser und Kalibrier­kugel außerhalb des Arbeits­raumes sicher vor Spänen und Emulsion oder Öl geschützt

Reinigungsdüsen
Reini­gungs­düsen
  • Paten­tierte Werkzeug­spray­rei­nigung mit Lösemittel und anschlie­ßender automa­ti­scher Trocknung für verläss­liche hochgenaue Lasermessung

3D-Taster
3D-Taster
  • Hochgenaue Vermessung der Werkstücke mit dem 3D-Taster direkt in der Maschine, vorherige Reinigung mit Kühlmittel möglich, bei automa­ti­sierten Maschinen optional Rückmeldung der Messergeb­nisse an überge­ordnete Datenbank, nachrüstbar

Emulsion, Öl und andere
Emulsion, Öl und andere
  • Ob Trocken­be­ar­beitung, Minimal­men­gen­schmierung, Emulsi­ons­kühl­schmier­stoff oder Öl, für alle Varianten, Lösungen mit genauer Tempe­rierung erhältlich
  • Auch Absau­gungen für Graphit oder Keramik­be­ar­beitung verfügbar

Anwendungen

Röders Maschinenbau BliskRöders Koordinatenschleifen Spritzgussform für HandylinsenRöders Maschinenbau HartmetallbearbeitungRöders Maschinenbau Mikroform UhrenarmbandRöders Maschinenbau Optische KomponentenRöders Maschinenbau DentaltechnikRöders Maschinenbau ProduktionRöders GmbH Gear Machining Grinding Header largeRöders Maschinenbau MünztechnikRöders Maschinenbau Schnittwerkzeug

Verlässlich präzise bei jedem Werkstück

Nachfolgend eine kleine Auswahl typischer Anwendungen für unsere Maschinen.
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Röders GmbH Drosselklappengehaeuse Maschine RXP601DS Schunk-Zentrumspanner
Teilefertigung

Dauerhaft verläss­liche Präzision ermög­licht die Einhaltung enger Toleranzen in der Teile­fer­tigung auch bei schwan­kenden Umgebungstemperaturen


Röders GmbH Detail Schnittstempel Joghurtdeckel
Schleifen, insbesondere Koordinatenschleifen

Mit Schleifen, meist Koordi­na­ten­schleifen, werden Genau­ig­keiten < 1 µm und Oberflä­chen­qua­li­täten < 0,01 µm auf Röders Maschinen erreicht. Auf Grund der hohen Steifigkeit der Maschinen ist die Kombi­nation Fräsen und Koordi­na­ten­schleifen bzw. Schleifen in einer Maschine möglich und führt in vielen Anwen­dungen zu großen Einsparungen.

Weitere Infor­ma­tionen in dem Fachbe­richt der Firma Gerhard Rauch


Röders GmbH Mikrofluidik ShapeFab
Glas- und Keramik

Röders Erfah­rungen im Fräsen und Schleifen und die Zusam­men­arbeit mit Kunden haben zu einer außer­ge­wöhn­lichen Leistungs­fä­higkeit der Röders Maschinen bei der Bearbeitung spröd­harter Werkstoffe wie Glas und Keramik geführt.


Röders Maschinenbau Blisk
Luft- und Raumfahrt

BLISKS, BLINKS oder Impeller erfordern absatz­freie, glatte Oberflächen. Direkt­an­triebs­technik in allen Achsen, 32 kHz-Regelungs­technik und ein spezi­elles Tempe­ra­tur­ma­nagement in den Röders Maschinen sorgen für höchste Dynamik und konstante Qualität auch über lange Zeiträume. Der Kosten­vorteil gegenüber Standard­be­ar­bei­tungs­zentren kann 20% und mehr betragen.


Formen für Brennstoffzellen

Hochgenaue Konturen mit kleinen Innen­radien und hoher Oberflä­chengüte werden bei Formen für Brenn­stoff­zellen verlangt. Zahlreiche Kunden schätzen insbe­sondere die Langzeit­ge­nau­igkeit der Maschinen von Röders bei den viele Stunden dauernden Bearbeitungen.


Hartmetall

Bei der Bearbeitung von Hartmetall führt die jahre­lange Erfahrung von Röders in der Kombi­nation von Fräsen und Schleifen in einer Maschine zu besonders hoher Wirtschaft­lichkeit. Hohe Präzision und Maschi­nen­stei­figkeit erlauben außer­ge­wöhn­liche Bearbeitungsergebnisse.


Röders GmbH Reflektor Opta Tec
Optische Komponenten

Insbe­sondere hochpräzise Kunst­stoff­formen für optische Kompo­nenten, z.B. Leucht­dioden, bilden einen neuen Schwer­punkt im Anwen­dungs­spektrum der Röders-Kunden.


Werkzeug- und Formenbau
Werkzeug- und Formenbau

Mikro­for­menbau mit Struk­turen im Hundert­s­tel­be­reich, mehrere Tonnen schwere Gesenke oder Formen, Elektroden etc.


Röders GmbH Gear Machining Grinding
Verzahnungen

Hochpräzise 5‑achsige, bei Bedarf automa­ti­sierte Herstellung unter­schied­lichster Verzah­nungen in Einzel­stücken oder Kleinserien


Watch Machining with 90000 rpm
Uhrenindustrie

Höchste Quali­täten bei kürzesten Bearbei­tungs­zeiten werden durch hochpräzise Luftla­ger­spindeln in Kombi­nation mit der Direkt­an­triebs­technik der Linear­mo­tor­ma­schinen erreicht.


Dental
Alle im Dental­be­reich einge­setzten Materialien können vollau­to­ma­tisch und präzise bearbeitet werden.


Medizintechnik, Medical technology © Röders GmbH
Medizintechnik

Röders Maschinenbau Münztechnik
Münztechnik

Münzprä­ge­stempel werden bis zum letzten Detail nachar­beitsfrei für die Münzpro­duktion frästech­nisch hergestellt.


Röders RXP601DSH Schleif­be­ar­beitung einer Ziehma­trize / Grinding of a Drawing Die / HSC Grinding
Schleifbearbeitung einer Ziehmatrize

Absatzlose Fünfach­si­mul­tan­be­ar­beitung einer Matrize durch Koordi­na­ten­schleifen mit Schnellhub. Dabei wurden die drei Bereiche Ebene, Verrundung (R 5 mm) und ovaler Durch­bruch (46 × 40 mm) in einem Zug geschliffen, mit einem keramisch gebun­denem CBN-Schleifstift.


Impeller
Impeller

Durch Entwicklung von Spezi­al­ma­schinen für höchste Beschleu­ni­gungen bis zu 3 g können extrem kurze Bearbei­tungs­zeiten bei gleich­blei­bender Qualität erreicht werden.


Glasformen aus Graphit

Durch die hohe Präzision der Röders Maschinen ist es möglich, spiegelnde Oberflächen in Graphit zu fräsen, mit Ra-Werten < 0,1 µm.